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Wann: 20.10.2017 um 20:00 Uhr
Wo:Bergklause (Oeventrop)
Teilnehmer:Christian, Eggi, Lolli, Schürmann, Walter
Abgemeldet:Hans, Jan, Kiesler

Haben wir etwa gesungen?

Arnsberg, 5.2.2017 von Christian
Am 14. Januar 2017 war es endlich soweit. Von allen sehnlichst erwartet. Die Versammlung der Mitglieder wo versucht wird ein paar Diskussionen abzuhalten, diese aber meist in Streitereien "einer-gegen-alle-und-alle-gegen-einen" ausarten und zudem so viel geballert wird, dass sich später eh kaum einer an etwas erinnern kann. Oder kurz gesagt: die JHV des KC Bowl Thrower. Es folgt eine kurze Zusammenfassung, da ich den ganzen Abend eh nicht mehr rekonstruieren kann. Begonnen hat alles gegen 17 Uhr im Alkoholkonsumetablissement Arnsberger Mühlenbräu. Leider mussten wir dort erfahren, dass einer fehlte. Zum Schutz seiner wahren Identität nennen wir ihn Matt Eagle. Nebst köstlichem frisch gezapften Bier schnabulierten wir hausgemachtes Grünkohl mit Bratkartoffeln sowie Kassler und Mettenden. Dies führte bereits im Vorfeld zu Gesprächen über die Darmtätigkeiten eines weiteren Mitgliedes. Und auch nach dem Essen ging es mit dem Thema Darmwinden weiter. Dann brachen wir auf und machten uns auf den Weg zu unserem eigentlichen Ziel: Hans' Gatten. Als Weg wählten wir den Kreuzweg, wobei sich die Gruppe aufsplittete und ein paar Wagemutige den "Männerweg" wählten. Etwas atemlos aber froh gestimmt betraten wir die Hütte und zögerten auch nicht lange um gleich unsere ausgedörrten Kehlen mit köstlichem Gerstensaft aus hochwertigen vor Kälte beperlten Glasbehältern zu benetzen. Als dann auch die restlichen Mitglieder eintraten, versuchte Walta durch einen halben Strip die Hütte aufzuheizen. Er hatte wohl den Ofen übersehen, der dies übernahm. Als nächstes wurde mit verschiedenen Schnäpsen angestoßen, welche aus einer unheilvollen Box namens "Crazy Mix" kamen und ebenfalls merkwürdig anmutende Namen trugen. Nachdem wir diese Schnäpse wie echte Kerle geext hatten, folgte ein Kiesi-Kommentar: Schmeckt wie Oppa am Arsch! Gut gelaunt und voller Tatendrang machten wir uns daran die Tagesordnung abzuhalten. Schon die Begrüßung war ein voller Erfolg, wohingegen der Punkt "Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit" einen kurzen Moment der Verwirrung sorgte. Aber die Beschlussfähigkeit wurde trotz des Fehlens Matt Eagles (siehe oben) mit der Begründung festgestellt, da wir noch nüchtern sind. Zudem wurde ebenfalls festgestellt, dass unser Club von Fortuna geküsst das Glück hatte bei gefühlten 90000 Rubbellosen den Jackpot von 5€ abgeräumt hatten. Schwein muss man haben. Kiesi versuchte den nächsten Punkt, die Genehmigung der Tagesordnung, mit einer Änderung zu torpedieren, was aber gnadenlos abgeschmettert wurde. Es folgte einer der wichtigsten Punkte: Die inbrünstige Intonierung des Trinkspruchs des Clubs, was wie immer gut geklappt hat. Das absolute Highlight kam dann beim Kassenbericht des abgelaufenen Geschäftsjahres. Hier fuhr unser werter Kassenwart schwere Geschütze auf und verblüffte uns restliche Mitglieder mit den schönsten Tabellen und Diagrammen, was uns so faszinierte, dass wir seinem Gelaber nicht ganz aufmerksam zuhörten. In groben Zügen war es sehr erfreulich. Nach seinem Bericht stellte der Kiesi so gegen 20Uhr fest, dass er schon leicht steif sei. Der Bericht des Kassenprüfers war erfreulich kurz, da dieser noch unter Seitenschmerzen nach dem Aufstieg zur Hütte litt. Die folgenden Berichte des Vergnügungsausschusses, Getränkewarts, IT-Warts und des Schriftführers konnten gegen Kiesis Darbietung natürlich nicht anstinken und interessierten eh keinen. Wieder wurden die Gläser erhoben und nun kam Kiesi doch noch mit seiner Änderung der Tagesordnung durch, da der Tourausschuss gnadenlos versagt hatte und zuvor eine Satzungsänderung angeleiert werden musste. Danach wurden die Amtsinhaber neu gewählt, was leider sehr langweilig war, da die Wahlgänge reibungslos abliefen. In großer Trauer nahmen wir Abschied von einem Amt, das in unserer jetzigen Heimat nicht mehr gebraucht wird: Der IT-Wart (Rest in Peace). Aber es wurde auch ein neues Amt eingeführt: Der Glockenmeister. Dieser muss eine Glocke für das Seil besorgen und diese auch pflegen und gut füttern. Neben allen Neugewählten möchten wir unserem neuen Präsi, dem Walta, zu seiner Wahl gratulieren, ihm unseren Respekt erweisen und ihm viel Glück für sein unglaublich schwieriges Amt wünschen. Das Gleiche, aber in etwas abgeschwächter Form, wünschen wir seinem Vize, dem Jan. Nun war es Zeit für den Punkt, auf den alle gewartet hatten. Der Punkt, der in uns allen das Tier zum Vorschein bringt und Mordgedanken durch unser aller Köpfe spuken: die SATZUNGSÄNDERUNGEN. Hierbei kam auch der berühmte, hochheilige Sprechketchup wieder zum Einsatz, da er beim letzten Mal wegen Krankheit gefehlt hatte. Und wie immer, wurde er selbstverständlich geflissentlich (Adj. Absichtlich) ignoriert. Der Versuch, das Rauchverbot auf der Bahn einzuführen, wurde auch wieder brutal abgewiesen. Es wurden aber auch unglaublich stimmige Argumente gegen das Verbot dargeboten: das Rauchen sorgt für ein besseres Klima, nervt einfach, der einzige Grund worauf Hans sich freut. Wie soll man da gegen argumentieren? Nach hitzigen Diskussionen wurde die Ehrung des Jahreskegelkönigs, Schürmi, unter tosendem Beifall und ernst gemeinten Glückwünschen der anderen Clubmitglieder durchgeführt. So viel dazu. Hochmotiviert stellten wir Ziele für 2017 auf: Erneute Teilnahme an den Stadtmeisterschaften und ein besseres Abschneiden als im Vorjahr. Dann endlich eine Kegeltour und ein kleiner Ausflug, wandern oder so. Das Schlusswort des Präsis beendete den offiziellen Teil und wir konnten endlich zum Saufen übergehen. Selbstverständlich wurde auch noch gepichtelt (nicht zu verwechseln mit Picheln), wobei wir uns gegenseitig mit den tollsten und nach gutem Gewissen ausgesuchten 5€-Geschenken überraschten. Der Rest des Abends wurde mit gepflegtem Saufen und auch mit der einen oder anderen Bratwurst vom Grill fortgeführt. Schnäpse wurden vernichtet und die Stimmung stieg ins unermessliche. Selbst Lieder der Onkelz wurden dahin geschmettert. Alles in allem war es ein ganz netter Abend in unterhaltsamer Gesellschaft und wir können die nächste JHV kaum noch erwarten.

Ein kleiner Nachruf auf einen ganz Großen

Arnsberg, 29.6.2016 von Christian
Der KC Bowl Thrower trauert. Am 27. Juni 2016 ging eine Legende von uns. Ein Idol unserer Kindheit, Jugend, oder in Lollis Fall, frühen Erwachsenenalters trat seine nächste Reise an – Bud Spencer. Wer erinnert sich nicht an seine witzigen Schlägereien, die stets von bombastischen Soundeffekten untermalt waren, sein Markenzeichen den Dampfhammer. Oder die Fressorgien in so gut wie jedem seiner Filme mit seinem Partner Terence Hill. Und selbstverständlich die legendären Sprüche, die auch heute noch gerne zitiert oder von Handys abgespielt werden. Ich denke, dass ich im Namen der Mitglieder des KCs sagen kann, dass uns die Nachricht über den Tod unseres Helden sehr getroffen hat. Wurde zuvor noch ausgiebig das EM-Spiel England gegen Island per WhatsApp kommentiert, so herrschte nach Verkündigung der traurigen Mitteilung Funkstille. Seine Filme haben uns stets sehr gut unterhalten und uns sehr viele Lacher beschert. Er war, ist und wird immer Kult bleiben. Abschließend bleibt mir nur noch eines zu sagen: WIR ERHEBEN UNSER GLAS... Grazie mille, Bud. Arrivederci e ciao Die Mitglieder des KC Bowl Thrower

Bingo

Arnsberg, 4.6.2016 von Christian
Ja Leude... zunächst einmal das Wichtigste zuerst: Wir waren VOLLZÄHLIG. Wenn mich meine alkoholvernebelte Erinnerung nicht täuscht, war das vor knapp zwei Jahren das letzte Mal der Fall. Ich denke, darauf kann man aufbauen. Nun aber zum Kegelabend selbst. Wie immer war es ein gesitteter Abend. Das erfrischend kühle Bier wurde in annehmbarem Maße konsumiert. Und auch ein gesunder Kräuterlikör, mit 33 ausgesuchten Kräutern (O-Ton Kiesi: "Das sind 32 Kräuter zu viel"), wurde zwischenzeitlich kredenzt. Die Krönung bildete das famose Dinner. Zwei wundervoll geformte, fein gewürzte Buletten mit exakt portioniertem Mostrich im praktischen Beutelspender. Bleiben da noch Wünsche offen? Der sportliche Ehrgeiz, zu gewinnen, stand auch wieder im Vordergrund. Nach anfänglicher Niederlage im allseits beliebten ERNA-Spiel legte Le Walteur so richtig los. Er zeigte uns, was in ihm schlummert und landete zum Schluss (verdient) auf dem zweiten Platz. Aber wie heißt es so schön: der Zweite ist nur der Erste von den Verlierern. Die Stimmung fand ihren Höhepunkt beim Einführen (ja, ich schrieb "Einführen") des neuen (Pflicht-)Spiels BINGO. Bei diesem Spiel fiel auch der Spruch des Abends: "Mach ma leiser. Ich kann mich nicht konzentrieren." Kollektives Gelächter schallte durch den gut klimatisierten Raum. Alles in allem war es mal wieder ein gelungener Abend, wobei mich aber eine Tatsache zu einem Experiment ermutigt. Beim nächsten Mal sollte jemand anderes den Schriftführer machen, also weder Schürmann noch der Ich. Bevor nämlich Manipulationsvorwürfe oder gar FIFA-ähnliche Zustände aufkommen, sollte getestet werden ob an dem geheimnisvollen Mythos "Wer schreibt wird Kegelkönig" etwas dran ist. In dem Sinne verbleibe ich mit sportlichem Königsgruß i.A. (heißt nicht 'im Arsch') der Ich

Kiesler
Kiesler am 4.6.2016 um 23:17 Uhr
"Bleiben da noch Wünsche offen?" Also dem Blick des desjenigen nach zu urteilen, dessen À-la-carte-Bestellung mit "Heute gibt's nur Frikadellen" abgeschmettert wurde: Ja. :-)

Da widerspricht die Vernunft der Ehre

Arnsberg, 20.2.2016 von Kiesler
Zum dritten Mal kegelten wir diesen Monat in unserer neuen Kegelheimat, der Bergklause zu Oeventrop. Und der Abend begann wie gewohnt mit einer Enttäuschung für den Gastgeber, diesmal bereits beim Betreten der Kneipe: "Zwei Bier?" - "Ein Bier, ein alkoholfreies Weizen." - "Moooaaahhh..." (Augenverdrehen, Kopfschütteln, Fassungslosigkeit). Kann man den noch mehr ärgern? Hans Jan probiert es bei der Essensbestellung. Heute im Angebot: a) Kartoffelsalat mit Schnitzel oder b) Kartoffelsalat mit Frikadelle. Auf eine a) folgt unser Redenmeister Bademeister 2015: "Das nehme ich auch! Aber ohne Schnitzel, stattdessen mit Frikadelle." Wieder Augenverdrehen beim Gastgeber, kombiniert mit der Frage, wo wir denn diesen Vogel wohl aufgegriffen haben. OK, beim Wirt war heute nichts mehr zu holen. Und wie sieht's mit den "Allerheiligen" auf der Nachbarbahn aus? Können wir uns da noch ein Fünkchen Respekt verschaffen? Die Antwort reimt sich auf "Bein", da wir musikalisch mal wieder aus allen Mr.-Vain-Dr.-Alban-Käpt'n-Scooter-Rohren feuern, während von der Nebenbahn "Durstige Männer" der Dimple Minds rüberschallt. Nachdem wir es uns mit allen Externen verscherzt hatten, gingen wir wieder zum bewährten Jeder-gegen-jeden-Selbsthass über. Der allmonatlichen Diskussion um Schnapszahlen, die sich in Nicht-Schnapszahlen verstecken, folgte die allmonatliche Kritik am Regelwerk zu "17 und 4", diesmal vorgetragen von Jan in einem geradezu shakespeareschen Monolog. In seiner Nichtanerkennung von "unterworfenen" Ergebnissen wie 20, 19, usw., welche er nicht als strategisch vernünftig im Sinne einer Punkteausbeute anerkennt, sondern einfach nur feige findet, schwafelt er: "Da widerspricht die Vernunft der Ehre. Das passt nicht zusammen." Ja, da wird man nachdenklich. Da wurde es Eggi dann doch zu ernst, Schnaps musste her. Normalfeige Menschen tun nach zwei Einsern bei Niedrige Hausnummern alles, um nicht noch eine Eins zu werfen, weil Schnapszahl=Schnapsrunde. Eggi bestellt VOR seinem dritten Wurf die Schnapsrunde und erkegelt dann souverän mit Ankündigung das beste Ergebnis, das man in diesem Spiel überhaupt erreichen kann. Chapeau! Einfach unglaublich, dass sich derselbe Gottkegler noch am gleichen Abend eine Kugel auf seinen ZeigeMittelfinger zimmert und nicht begreift, dass es ihm selbst möglicherweise die größeren Schmerzen bereitet, wenn er mit eben diesem ZeigeMittelfinger seinen unbescholtenen Kegelbrüdern in die Seite pikst. Wir beendeten den Abend, saugten an der Theke noch etwas Kultur auf und gratulierten den Allerheiligen zu ihren außerordentlich gelungenen Kegeltrikots. Wenn wir groß und stark sind wollen wir sowas auch mal haben, aber für heute: Abflug. Zum Abschluss noch das beliebte Betrunkenenspiel "Nerv den Fahrer": Wie befreit man ein zugefrorenes Auto am effektivsten von seiner Frostschicht? "Kratz da!" - "Lass mich mal!" - "Oh Gott, nicht über die Ecke!" - "Du hörst ja nicht, nimm doch mal einen Rat an!" Nüchtern ist furchtbar...

Hans
Hans am 9.3.2016 um 13:01 Uhr
Als wenn ich so bescheuert bestellen würde... Nächstes mal besser aufpassen Herr K.

366 gute Bowl-Thrower-Tage

Arnsberg, 20.2.2016 von Kiesler
Wahnsinn, war das ein Jahr 2015! Stadtmeisterschaften, Kegeltour, Altbier-Safari, alles mitgenommen was geht. Leider haben wir mit der Schönen Aussicht mal wieder eine Kegelheimat in den Ruin getrieben und mussten uns eine neue Bleibe suchen. Auf unserer "Homeless and trostlos"-Tour 2015 wurden wir von den Kegelprovidern der näheren Umgebung heiß umworben. So bot man uns bei Ni Hao explizit "kein Pipi" als Schnaps an, und ein blinkendes Glücksschweinchen versüßte die seltenen 9er-Würfe. Die Berbketalhalle fuhr im Dezember gar einen eigenen Weihnachtsmann auf, Süßigkeiten und Popoklopfen inklusive. Das Rennen machte aber eine kuschelige Kneipe am Stadtrand von Oeventrop. Hinter dem harmlos anmutenden Namen "Bergklause" verbirgt sich der feuchte Traum eines jeden sauerländischen Kegelclubs. Eine Kegelbahn, die zuverlässig zählt und es erst gar nicht nötig hat zu lügen. So tief in den Keller gemeißelt, dass Musik und Geschrei unseres Debattierclubs eher die Australier stören als die Kneipenbesucher oder Anwohner. Ausschlaggebend war dann aber wohl die erste Runde, die uns mit den Worten kredenzt wurde: "Bei den anderen Clubs mache ich das so, dass ich alle 10 Minuten eine neue Runde bringe. Wenn euch das zu langsam ist sagt einfach Bescheid." Leuchtende Kinderaugen mischten sich mit blankem Entsetzen. Und auch wenn der Takt sehr schnell an die Versager aus Arnsberg angepasst wurde, muss man doch konstatieren: So viel haben wir schon lange nicht mehr ge... kegelt. Wir freuen uns jedenfalls auf ein ereignisreiches Kegeljahr 2016 und sind schon jetzt gespannt, wieviele Tage 2017 wohl haben wird.